Direkt zum Inhalt , Direkt zum Hauptmenü , Direkt zum Rubrikenmenü

Themen

Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe

Allgemeine Informationen
Nachfolgend finden Sie Verlinkungen zu AnsprechpartnerInnen und Materialien zum Thema Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe:

Nachfolgend Informationen zum Thema auf relevanten Homepages:
Hinweis: Beim Landkreistag und Gemeindetag liegen keine eigenen Seiten zum Thema Hartz IV vor. Hier gibt es eine Verlinkung auf die jeweilige Startseite. Geben Sie dort bitte unter der Suchfunktion das Stichwort Hartz IV ein, um mögliche Informationen zu finden.

Benchmarking zwischen Optionskreisen
Die Bertelsmann Stiftung hat gemeinsam mit Praktikern für die 69 Optionskommunen ein Kennzahlenset entwickelt. Das Kennzahlenset und die zu Grunde liegenden Definitionen können unter folgendem Link abgerufen werden: Benchmarking. Mit den Erfahrungen aus der ersten Quartalserhebung können die Optionskommunen nun auf valide Daten zurückgreifen. Im Oktober 2006 werden die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Ergänzend zu dem Vergleich der Optionskreise sollen nachfolgende auch die ARGEn einbezogen werden.

Datenerhebung zu den ARGEn und Optionskreisen in Schleswig-Holstein
Im Auftrag der Kommunalen Landesverbände gab es in 2005 eine Datenerhebung in den ARGEn und Optionskreisen. Schwerpunkte der Erhebung waren die jeweilige Organisationsstruktur, die Situation der Beschäftigten sowie die Regelungen zur Aufgabenwahrnehmung nach SGB II als auch zwischen den ARGEn/Optionskreisen und den Kommunen nach SGB XII und dem Wohngeldgesetz. Ziel war es, einen flächendeckenden Überblick über die Situation in den ARGEn und Optionskreisen zu erhalten. Fragebogen zur Datenerhebung

Die Anschriften der Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der ARGEn und Optionskreise in Schleswig-Holstein können unter folgendem Link abgerufen werden: Anschriften


Qualifizierung für Fallmanagerinnen und Fallmanager

Das Institut für Fortbildung und Verwaltungsmodernisierung an der FHVD bietet die Qualifizierung zum Fallmanager / zur Fallmanagerin an.
Das Jobcenter Kiel, die ARGE Flensburg, der Optionskreis Schleswig-Flensburg sowie die ARGE Stormarn haben entschieden, ihre FallmanagerInnen entsprechend dieser Fortbildung zu schulen. Die Schulungen sind bereits angelaufen bzw. demnächst abgeschlossen. Weitere Anfragen liegen vor.
Informationen über das Curriculum, die Ziele und Inhalte dieser Qualifizierung, finden sie unter diesem Link: Fallmanager Hartz IV

Schulungen "Interkulturelle Kompetenz"
Kostenfreie Schulungen zum Thema "Interkulturelle Kompetenz" werden durch ein EU-gefördertes Projekt von verikom durchgeführt. Kontaktdaten: verikom - Verbund für interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V., Hospitalstraße 109, 22767 Hamburg, Ansprechpartnerinnen: Anne-Gaelle Rocher und Dr. Christine Tuschinsky, Tel.: 040/38086-468.


Qualifizierung für Führungskräfte
Auf weitere Nachfrage ist InForM außerdem aktuell dabei, eine Qualifizierung für Führungskräfte zu konzipieren. Mit diesem Angebot soll die Entwicklung der persönlichen Führungs- und Leitungskompetenz in der praktischen Arbeit im Rahmen des Fallmanagements im Mittelpunkt stehen. Die Fortbildung wird praxisbegleitend ausgerichtet, so dass anhand eines persönlichen Projekt- und Reflexionsbogens die Umsetzungsmöglichkeit und der Erfolg überprüft werden kann.

Veranstaltungen

Am 7. Juni 2005 fand am Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu ersten Erfahrungen bei der Umsetzung der Sozialreformen statt. Die Veranstaltungsübersicht mit den ReferentInnen und somit möglichen AnsprechpartnerInnen kann unter diesem Link abgerufen werden: Diskussionsveranstaltung

Vom 16. März bis 8. Juni 2005 fand an der Fachhochschule Kiel eine Ringvorlesung zum SGB II statt. Die Veranstaltungsübersicht mit den ReferentInnen und somit möglichen AnsprechpartnerInnen kann unter diesem Link abgerufen werden: Ringvorlesung SGB II

Am 24. November 2004 fand eine Großveranstaltung zu dem Thema "Chancen für Beschäftigung nach dem SGB II" in der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung statt.
Dokumentiert ist die Veranstaltung unter folgendem Link: Veranstaltung zu Hartz IV

Lesenswertes

Schwerpunktthema Hartz IV in der Zeitschrift "Die Gemeinde"

In der Ausgabe 12/2004 "Die Gemeinde" beschäftigen sich folgende Artikel mit der Thematik Hartz IV
Quelle: Die Gemeinde. Zeitschrift für die kommunale Selbstverwaltung in Schleswig-Holstein. Jahrgang 56, 12/2004. Hrsg.: SHGT

SGB XII - Die neue Sozialhilfe
Textausgabe des Zwölften Sozialgesetzbuches mit ausführlicher Kommentierung
Inhalte sind u.a.:
Leistungsarten der Sozialhilfe; Anspruch auf Leistungen der Sozialhilfe; notwendiger Lebensunterhalt und Sonderbedarf; Gewährung von Darlehen - Leistungseinschränkungen; Regelsatz-Verordnung; Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung; Hilfen zur Gesundheit und zur Pflege; Eingliederungshilfen für behinderte Menschen; Hilfe in anderen Lebenslagen; Einsatz von Einkommen und des Vermögen.
Die Textausgabe bietet einen praxisorientierten Überblick zur neuen Sozialhilfe und eignet sich somit ideal als Arbeitshilfe der verantwortlichen MitarbeiterInnen bei Kommunen und Sozialhilfeträgern.
SGB XII - Die neue Sozialhilfe, Horst Marburger, 3. aktualisierte Auflage, 160 Seiten, 6,95 Euro, ISBN 3-8029-7482-4, Walhalla Fachverlag

Hartz IV - Regelungen
Das Bundeskabinett hat die Entwürfe des Dritten und Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt beschlossen.


Dazu erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement:

"Mit den Gesetzentwürfen werden wir die Effizienzpotenziale eines modernen Arbeitsmarktes erschließen. Was andere europäische Volkswirtschaften, etwa Großbritannien oder die Niederlande, so oder ähnlich längst vollzogen haben, wird nun mit diesen Reformen auch in Deutschland Wirklichkeit. Die schnelle und passgenaue Vermittlung von Arbeitssuchenden im Job Center steht künftig im Mittelpunkt aller arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten, dagegen werden Verwaltung und Organisation deutlich schlanker und moderner.
Das ineffiziente Nebeneinander von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für Erwerbsfähige beseitigen wir mit der Einführung des Arbeitslosengelds II.
Die Kommunen werden von den finanziellen Lasten der Langzeitarbeitslosigkeit befreit und die Bundesanstalt für Arbeit wird als zukünftige Bundesagentur für Arbeit zu einem modernen, kundenorientierten Dienstleister am Arbeitsmarkt."

Die Regelungen im einzelnen:
Die Aufwendungen für die neue Leistung  trägt künftig allein der Bund. Sie betragen im Jahr 2004 (Juli bis Dezember) rund 14,8 Mrd. € und im Jahr 2005 rund 26 Mrd. €. Ab 2006 sinken die erwarteten Kosten, da die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II auf Grund der intensiveren Vermittlung zurückgehen wird (Effizienzgewinne). 
Die Mehraufwendungen des Bundes werden durch eine Veränderung der Verteilung des Aufkommens der Umsatzsteuer zwischen Bund und Ländern ausgeglichen.
Die Entlastung der Kommunen durch die Reform wird im Jahr 2004 netto 1,9 Mrd. € und in den Folgejahren 2,5 Mrd. € betragen.

Das Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt bedarf der Zustimmung des Bundesrates. Die neuen Regelungen sollen am 1. Januar 2004 in Kraft treten. Das Arbeitslosengeld II wird ab 01. Juli 2004 die bisherigen Leistungen Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für Erwerbsfähige ersetzen.

Quelle: www.bmwi.de/Navigation/Arbeit/arbeitsmarktpolitik,did=22564,render=renderPrint.html

Veranstaltung
Am 01. April 2004 fand in Bad Segeberg eine Informationsveranstaltung des Städteverbandes Schleswig-Holstein, des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages und der Verwaltungsakademie Bordesholm zum Thema
"Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe - Auswirkungen auf die Kommunen"statt.

Bericht und Ergebnisse des Fachtages zur Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe am 01.04.2004 in Bad Segeberg von Helmer Otto (Referent im Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag) und Kurt Rohde (Stv. Geschäftsführer des Städteverbandes Schleswig-Holstein) PDF-Datei 67 KB


Mrozynski, Dr. Peter (2006):
"Grundsicherung und Sozialhilfe - Praxishandbuch zu SGB II und SGB XII (2006)"
Richard Boorberg Verlag, Stuttgart
"Das Handbuch ist ein systematisches Kompendium für die Praxis. Damit kann das Werk insbesondere die für die Praxis wichtigen Zusammenhänge der einzelnen Regelungen verdeutlichen. Zahlreiche Beispiele sorgen für eine anschauliche Darstellung des schwierigen Rechtsgebietes. Im Anhang findet der Leser hilfreiche Schemata zur schnellen Erfassung der komplexen Regelungen, die Düsseldorfer Tabelle sowie eine dreigliedrige Synopse von BSHG, SGB II und SGB XII. In über 1.000 Fußnoten werden Entscheidungen der Rechtsprechung sowohl mit Gericht, Datum und Aktenzeichen als auch mit Sekundärfundstellen zitiert". Buchvorstellung in: Nachrichten des Städteverbandes Schleswig-Holstein, Nr. 2-3/2007, S. 101


Weiterführende Literatur

Articus, Stephan (2006):
"Hartz IV: Fortschritt nach den Startschwierigkeiten". In: der städtetag, 1/2006, S. 12-14

Berliner Sozialgericht (2006):
Etwa 200 Entscheidungen zu Hartz IV hat das Berliner Sozialgericht ins Internet gestellt. Es geht um eheähnliche Gemeinschaften, die Übernahme von Miet- oder Energieschulden, angemessenen Wohnraum oder andere häufige Streitpunkte, deren Urteile oder Beschlüsse unter folgendem Link Urteile kostenlos nachgelesen werden können. Sozialgericht Berlin, Telefon: 030/90165-0, pressestelle@sg.verwalt-berlin.de

Gerlach, Stefan (2006):
"Unberechtigte Belastungen der Kommunen durch die Hintertür? - Die Praxis der Einkommensanrechnung nach der Bedarfsanteilsmethode und die Auslegung des sie angeblich rechtfertigenden § 9 Abs. 2 Satz 3 SGB II durch die Bundesverwaltung." In: Die Gemeinde, 10/2006, S. 254-267

Großmann, Eckart / Melzer, Peter (2004, Nachtrag Stand: 01.10.05):
"Sozialhilfe BSHG - SGB XII, SGB I, II, IX, X - Textsammlung zur Sozialhilfe mit einer Einführung und umfassenden Querverweisen zwischen bisherigem und neuem Sozialhilferecht und zur Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arbeitslosengeld II)". Kolhammer Verlag, Stuttgart

Henneke, Prof. Dr. Hans-Günter (2007):
"Bund sieht Kommunen bei Hartz IV um 4 Mrd. Euro entlastet, bei Grundsicherung im Alter nicht belastet und hält verbesserte Beteiligungsrechte nicht für erforderlich". In: Der Landkreis, 4-5/2007, S. 165

Lübking, Uwe (2006):
"Keine Bereicherung der Kommunen - Zur Revision von Hartz IV". In: Stadt und Gemeinde, 4/2006, S. 128-129

N.N. (2007):
"Keine Entwarnung für Kostenentwicklung bei Hartz IV". In: Der Landkeis, 8-9/2007, S. 434

N.N. (2007):
"Zahl der Hartz IV-Empfänger unverändert hoch - Soziale Problemlagen nehmen zu". In: Der Landkreis 8-9/2007, S. 435

N.N. (2007):
"Konjunktur kommt Langzeitarbeitslosen noch zu wenig zugute - Landkreis veröffentlicht Auswahl von 13 Beispielen zur Arbeitgeberorientierung der Optionskommunen". In: Der Landkreis, 8-9/2007, S. 436

Schwerpunktthema Hartz IV in der Zeitschrift "Der Landkreis" (2006)
In der Ausgabe 3/2006 "Der Landkreis" beschäftigen sich folgende Artikel mit der Thematik Hartz IV

Quelle: Der Landkreis. Zeitschrift für kommunale Selbstverwaltung. Jahrgang 76, 3/2006. Hrsg.: Deutscher Landkreistag, Berlin. Kolhammer Verlag

Vivento (2006):
"Vivento: Fachpersonal für die Umsetzung von Hartz IV". In: der städtetag, 1/2006, S. 22-23

Vorholz, Dr. Irene (2007):
"Neuer Revisionsstreit bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung". In: Der Landkreis, 8-9/2007, S. 433

Zurstraßen, Willi (2006):
"Chancen und Bedingungen einer erfolgreichen Mitwirkung der Gemeinden im Rahmen von Hartz IV". In: Die Gemeinde, 3/2006, S. 69-71


 
 

Fusszeile